Heizungskessel dürfen nicht zu groß sein

Heizungskessel dürfen nicht zu groß sein

Köln, 21.11.2014: Heizkessel mit Brennwerttechnik gelten als besonders effizient, weil sie zusätzlich die Wärme des Wasserdampfs in den Heizungsabgasen nutzen. Nach Erfahrung der Verbraucherzentrale Bayern aus der Beratungspraxis arbeiten jedoch viele Geräte nicht optimal. Ein Grund ist, dass oft überdimensionierte Heizkessel installiert werden.

 

Ein zu groß ausgelegter Wärmeerzeuger produziert mehr Wärme, als das System benötigt. Deshalb schaltet das Gerät häufig ab und kurze Zeit später wieder an. Es läuft also kaum im ruhigen Normalbetrieb. Dadurch verschleißt es deutlich schneller. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern rät, bei der Planung einer neuen Heizungsanlage unbedingt eine gebäudespezifische Heizlastberechnung durchführen zu lassen. Nur so kann die optimale Kesselgröße ermittelt werden. Wichtig ist aus Sicht der Energieexperten auch, dass Rohrleitungen und Armaturen vorschriftsmäßig gedämmt sind. Sonst geht Heizwärme ungenutzt verloren.

Für Betreiber eines Brennwertgeräts, die wissen wollen, wie effizient der eigene Kessel arbeitet und mit welchen Maßnahmen die Heizleistung optimiert werden kann, ist der Brennwert-Check gedacht. Dieses Angebot der Beratungsstellen und Energiestützpunkte der Verbraucherzentrale Bayern kann nur in der Heizperiode durchgeführt werden. Die Standorte sind im Internet unter www.verbraucherzentrale-bayern.de zu finden. Der Brennwert-Check kostet dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium 30 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist der Brennwert-Check kostenlos. Eine Terminvereinbarung ist möglich unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Autor: http://www.verbraucherzentrale-bayern.de/